Heute geht´s auf einer etwa einstündigen Fahrt ins touristische Herz der Kaffeezone nach Salento, dem ältesten Dörfchen der ganzen Region und
zugleich eines der bekanntesten ganz Kolumbiens.
Was erwartet Euch in Salento?
Ein palmengesäumter Plaza Bolivar, ringsherum urige Jeeps, die regelmäßig ins Valle de Cocora fahren, dazu buntbemalte Kolonialhäuser in der typischen Architektur
der Region, kleine Restaurants, Souvenir- & Kunsthandwerkslädchen & gemütlichen Cafes, die ihren eigenen, selbst angebauten und gerösteten Kaffee anbieten. So auch das Café Jesus
Martin, wo wir Euch sehr gern zu einem „zünftigen“ und sehr leckeren Kaffee oder Espresso (oder auch Kakao oder aromatischen Tee) einladen möchten. Auch selbstgebackener Kuchen gehört dort
zum Angebot.
Vom Mirador oberhalb des Dörfchens haben wir nicht nur einen fantastischen Blick in sattgrüne Landschaften, sondern auch das berühmte Valle del
Cocora liegt uns dort oben quasi zu unseren Füßen. Ein atemberaubendes Panorama.
Eben noch aus der Ferne bewundert, schnappen wir uns nun einen der urigen Jeeps und fahren zwar nicht besonders bequem, aber dafür im standesgemäßen Stil der
Kaffeeregion direkt dorthin. In der traumhaft schönen Landschaft des Cocora-Tals angekommen, treffen wir auf den Nationalbaum Kolumbiens - der hier einzigartigen, bis zu 60 Meter hohen
Wachspalme, und damit die größte Palmenart der Welt. Schon Alexander von Humboldt war beeindruckt von deren Wuchs und Höhe und bezeichnete sie einst als einen „Wald über dem
Wald“.
Die majestätischen Wachspalmen begleiten uns auf unserem Weg durch diese beeindruckende Landschaft. Hier können wir eine gemütliche Wanderung bis zu einem kleinen
Aussichtspunkt in ca. 2.650m Höhe oder auch bis zu einer idyllischen Bergfinca noch weiter oben machen (Dauer je nach Wunsch & Strecke ca. 2,5 bis 5h). Wenn wir die Augen offen halten, sehen
wir unterwegs bunte Schmetterlinge, Kolibris und viele weitere Vögel (mit ganz viel Glück sogar einen Kondor).
Nachdem wir nach Salento zurückgekehrt sind und uns bei einem möglichen Mittagessen gestärkt haben, bummeln wir noch etwas durch die sehr schöne Calle Real
des kolonialen Dörfchens. Rechts und links der Straße locken kolumbianische Handwerkskunst und Kunstgegenstände unterschiedlichster Art, vielleicht findet Ihr hier etwas als Mitbringsel für zu
Hause in einem der zahlreichen urigen Lädchen. Zum Tagesabschluss fahren wir dann auf eine großzügig angelegte Kaffee-Hacienda, wo wir zu Abend essen können und die folgende Nacht auch
übernachten werden. (F+Kaffee/-/-)