Eine Kirche unter Tage. Etwa 90 Minuten Fahrtzeit nördlich von Kolumbiens Hauptstadt befindet sich das hübsche Örtchen Zipaquira und nur unweit des
dortigen Zentrums liegen die Salzminen, deren Ursprung bis in die Zeit der präkolumbianischen Muisca-Kultur zurückreicht. Zu Ehren der Virgen del Rosario de Guasá (der Schutzpatronin der
Minenarbeiter) errichtete man hier 180 Meter unter der Erde eine riesige Kathedrale, mit ca. 8.500m² eines der größten religiösen Bauwerke der Welt. Vom Eingang führt ein Kreuzweg bis in die
Kathedrale - in blauviolettes Licht getaucht ein beeindruckender Anblick. Nach diesem eindrucksvollen Erlebnis unter Tage und einem typischen Mittagessen (nicht im Preis enthalten) in Zipaquia -
über offenem Feuer gebratenes Fleisch zählt hier zur Spezialität - geht es anschließend weiter nach Villa de Leyva.
Abgesehen von den eher frühlingshaften Temperaturen wähnt man sich hier wie im spanischen Andalusien. Weiß gekalkte Fassaden, dunkle Holzbalkone im Stil maurischer
Architektur, über die sich violette Bougainvillea-Sträucher ranken, dazu urige Gässchen mit jahrhundertealtem Kopfsteinpflaster und tonziegel-gedeckte Dächer. Ein Ort wie ein wahr gewordenes
Kolonialmärchen. Die Übernachtung haben wir in einem bezaubernden Boutique-Hotel inmitten Villa de Leyvas vorgesehen.
1572 gegründet, diente Villa de Leyva einst als Sommerresidenz hoher spanischer Militärs und Beamter. Bereits Mitte des letzten Jahrhunderts wurde der kleine Ort
zum Nationaldenkmal erklärt und so konnte hier ein Musterbeispiel altspanischer Lebensart erhalten werden. Den dortigen Aufenthalt gestalten wir dabei ganz spontan und individuell nach Eurem
Gusto und Euren Vorlieben. (F/-/-)