Jeder Tag ein neues Natur- Abenteuer.

TOURDETAILS



Tag 1 - Ankunft & Empfang in Bogota 


Flughafen El Dorado Bogota - Kolumbien

Entsprechend Eurer Ankunftszeit empfangen wir Euch am Bus- Terminal oder Flughafen von Bogotá. Solltet Ihr Unterstützung bei der Buchung Eures Inlandflugs nach Bogota benötigen, stehen wir Euch dabei sehr gern zur Verfügung.

 

Nach unserer Begrüßung geht es direkt weiter ins Hotel, anschließend kleiner Ausblick auf die aufregenden zehn Tage, die vor uns liegen und Übergabe des Gepäcks mit Lebensmitteln und notwendigen Ausrüstungsgegenständen.


Tag 2 - Flug von Bogota nach Araracuara


Flug über Chiribiquete - Kolumbien

Bereits am frühen Morgen hebt unser Flieger in Richtung Süden ab. Nach einem kurzen Aufenthalt in San José del Guaviare wartet eine nostalgische DC3 auf uns, die uns weiter bis nach Araracuara bringen wird.

 

Dank der relativ geringe Flughöhe der DC3 können wir aus dem Flugzeugfenster bereits spektakuläre Ausblicke auf die imposanten Tafelberge im Norden des Chiribiquete Nationalparks genießen und kommen im Laufe des Nachmittags im Amazonasbecken an. Nachdem wir im verbleibenden Tagesverlauf noch letzte Besorgungen notwendiger Ausrüstung und Lebensmittel erledigt haben, übernachten wir in Araracuara in einer Privatunterkunft.

 

In den folgenden Tagen wollen wir über die Flüsse Caquetá, Yarí, Mesay und Cuñaré bis nördlich des Jacameya Wasserfalls vordringen und werden die Zivilisation dabei weit hinter uns lassen. Bis auf die ehemalige biologische Station „Puerto Abeja“ der Fundación Puerto Rastrojo, die verlassen und mittlerweile verfallen in den Weiten des dichten Regenwalds liegt, gibt es im Chiribiquete Nationalpark keinerlei Siedlungen. Unsere einzigen Begleiter während der nächsten 6 Tage werden Affen, Flussdelfine, Papageien, Anakondas, Flussotter & Tapire sein – lediglich ein unscheinbares Flugzeug, das pünktlich jeden Nachmittag winzig klein am Himmel vorbeizieht, wird uns unterwegs an zivilisiertes Leben erinnern.


Tag 3 - Bootstrip Richtung Puerto Abeja


Unterwegs auf dem Rio Yari - Chiribiquete - Kolumbien (Foto # Oli Schmieg)

Noch vor Sonnenaufgang beginnen wir mit der Verladung unseres Proviants auf die Boote. Etwa 2 Kilogramm Reis, 4 Kilogramm Fariña (eine Art Yucca- Mehl), 1 Kilogramm Salz, ausreichend Trinkwasser, Panela, Kaffee, Milchpulver, Speiseöl, einige Dosen Thunfisch und ein paar Kanister mit 60 Gallonen Sprit werden die Reise zusammen mit uns antreten.

 

Mit Tagesziel Puerto Abeja legen wir im Morgengrauen ab. Mit sicherer Hand und wachem Auge wird Giovanni unser Boot durch die wechselnden Stromschnellen des Yari- Flusses steuern, zusammen mit dem Bora-Indianer Silverio ist er für unsere Expedition verantwortlich. Wir machen ausreichend Stopps für erste Naturbeobachtung, doch Chirbiquete will unterwegs auch erobert werden. Reißende, mitunter nahezu unüberwindbare Stromschnellen drohen stets unseren Weg zu behindern, so dass wir immer wieder damit rechnen müssen, unsere komplette Ladung samt Stromaggregat und Außenbordmotor mühsam über Land flussaufwärts weiter zu transportieren.

 

Gegen Mittag haben wir dann unsere erste Station auf unserem Weg in den Chiribiquete Nationalpark erreicht; La Campana - eine Felsgruppe, die beim Anschlagen wie eine riesige Kirchturmglocke klingt. Während wir hier unser Mittagessen zubereiten, stoßen wir auf der Felsformation auch auf erste Anzeichen zurückliegender Kulturen - in den Fels geritzte abstrakte wie auch zoomorphe Figuren. Es werden nicht die letzten auf unserem Weg bleiben.

 

An einem geeigneten Sandstrand werden wir im Laufe des Nachmittags unser Camp aufschlagen. Da im kolumbianischen Amazonasbecken monsunartige Regenfälle keine Ausnahme sind, ist ein geeigneter Baldachin über dem Kopf ein Muss. Mit Macheten verschaffen wir uns Zugang in den dichten Dschungel, schneiden Holz und bauen uns eine provisorische Überdachung, während sich Giovanni um das Lagerfeuer und unser Abendessen kümmert - frisch geangelter Fisch aus dem Rio Yari, neben den Flüssen Mesay und Cuñaré unsere beste natürliche Nahrungsquelle.


Tag 4 - Weiterfahrt bis nach El Tubo


Unterwegs auf dem Rio Mesay - Chiribiquete - Kolumbien (Foto # Oli Schmieg)

Nachdem wir unterwegs neben ausreichend Beobachtungspausen bereits einen Ausflug zu den Jacameya Wasserfällen gemacht haben, nennt sich unser heutiges Tagesziel „El Tubo“, der nördlichste Punkt, den wir auf unserem Weg erreichen und der damit gleichzeitig unseren Umkehrpunkt darstellt.

 

Würde man von den Jacemeya Wasserfällen weiter flussaufwärts fahren, käme man an einen überdimensionalen, runden Tafelberg, der “El Estadio“ (das Stadion) genannt wird. Über einen Tunnel gelangt man ins Innere einer Felsformation, die wie in einem gigantischen Fußballstadion zum Himmel hin geöffnet ist. Die Menschen jedoch, die es in der Gegenwart bis dorthin geschafft haben, kann man wahrscheinlich an den Fingern einer Hand abzählen.


Tag 5 - Wanderung in die weitere Umgebung


Amazonas Tapir - Kolumbien

Der heutige Tag wird uns vornehmlich als Verschnaufpause dienen, den wir dennoch zu einer kleinen Wanderung in die weitere Umgebung nutzen werden.

 

In der Region um El Tubo treffen wir auf die ersten Tafelberge des Chiribiquete Nationalparks. Zwar nicht so gewaltig hoch, wie die bis zu 1.000 Meter hohen Tafelberge im Norden von Chiribiquete, zweifelsohne aber ein mehr als lohnendes Tagesziel.

 

Ebenso wie verschiedene Futterstellen der Amazonas- Tapire, die sich rund um El Tubo befinden und die wir über einen von den Tapiren natürlich ausgetretenen Nahrungspfad erreichen. Mit etwas Glück können wir die recht zutraulichen und neugierigen Tiere aus allernächste Nähe beobachten.


Tag 6 - Rückfahrt bis zu den Jacameya Wasserfällen


Cascara Jacameya - Chirbiquete - Kolumbien (Foto # Oli Schmieg)

Wir treten unsere Rückfahrt bis zu den Jacameya Wasserfällen an und haben unterwegs wieder ausreichend Gelegenheit für Naturbeobachtungen.

 

Einst stellte der Wasserfall die Südgrenze des gesetzlich geschützten Gebietes dar, doch im Jahr 2013 beschloss die kolumbianische Regierung, die Fläche des Chriquibete Nationalparks großflächig zu erweitern. Heute ist der etwa 200 Meter breite Katarakt fester Bestandteil des Nationalparks und zweifellos eines der lohnendsten Ziele.

 

Beste Reisezeit ist von etwa Ende September bis spätestens Mitte Februar. Dann führen die Flüsse zwar genügend Wasser, um bis zum Jacameya zu kommen, andererseits hat die Regenzeit noch nicht begonnen. Andernfalls wäre der Sandstrand, der sich gegenüber des Wasserfalls befindet, bereits überschwemmt. Dort werden wir heute unsere Hängematten zwischen die Bäume spannen, natürlich mit Blick auf das majestätische Naturschauspiel.


Tag 7 - Wanderung zu den Mil Islas


Guacamaya (Papagei) - Chiribiquete - Kolumbien

Oberhalb Jacameyas verbreitert sich der Flusslauf und es folgt “Mil Islas“ - die tausend Inseln. Hunderte kleiner Inseln, eventuell sind es aber - so wie es der auch Name sagt - tatsächlich tausend Inseln, niemand hat sich bislang die Mühe gemacht sie zu zählen.

 

Sie befinden sich im Flusslauf des Mesay und bilden während einer Wanderung unser heutiges Tagesziel. Gegen Nachmittag kehren wir wieder in unser Camp an der Cascada Jacameya zurück.

 


Tag 8 - Rückfahrt bis nach Araracuara


Puerto Rastrojo - Chirbiquete - Kolumbien

Während unserer Rückfahrt haben wir heute ein letztes Mal Gelegenheit, die verschiedenartigsten Tiere, Vögel und Pflanzen am Ufer des Rio Yari zu beobachten.

 

Wie sagte einst Lucho - ein Freund; "Chiribiquete ist für uns nach wie vor ein weißer Fleck auf der Landkarte, der darauf wartet erforscht zu werden und der bis ins 21. Jahrhundert hinein hunderte, wenn nicht tausende Geheimnisse birgt”.

 

In den zurückliegenden Tagen konnten wir einen Hauch der Faszination dieses unberührten Natur- Juwels einatmen. Mannigfaltige Impressionen werden wir mit zurücknehmen, aber die meisten Geheimnisse von Chiribiquete werden auch wir dort zurücklassen.


Tag 9 - Der Wasserfall und die Fischer von Araracuara


Fischer in Araracuara - Kolumbien

Den heutigen Tag können wir noch für einen Besuch des örtlichen Wasserfalls und zu einem Abstecher zur nahegelegenen "Cuidad Perdida" nutzen - nicht wie ihre weit bekanntere Namensvetterin an der karibischen Küste Kolumbiens eine Hinter-lassenschaft präkolombianischer Kulturen, sondern eine Ansammlung imposanter, haushoher und z.t. eigentümlicher geformter Felsen.

 

Ebenso können wir den einheimischen Fischern mit ihrer besonderen Technik beim Fischen mit Harpunen zusehen und bei Bedarf auch selbst mit „Hand anlegen“.


Tag 10 - Rückflug nach Bogota


Blick auf den Nationalpark Chiribiquete - Kolumbien

Heute heißt es Abschiednehmen aus diesem grandiosen Naturjuwel. 


Auf unserem Rückflug Richtung Bogota können wir unterwegs einen letzten Blick auf diesen endlosen grünen Teppich aus dichtem Dschungel, sich hindurch schlängelnder Wasseradern und den majestätischen Tafelbergen am Horizont werfen, bevor wir im Tagesverlauf wieder in der Zivilsation ankommen. In Bogota werden wir ein letztes Mal übernachten. 


Tag 11 - Abschied & Tourende


Gern begleiten wir Euch noch zum Busterminal oder zum Flughafen und stehen Euch auch für Eure Weiterreise durch Kolumbien gern zur Verfügung.


Infos & Inklusiv- Leistungen


Dauer:
11 Tage / 10 Nächte

inklusiv Flug:

Bogota - Araracuara - Bogota

Unterwegs:

Vollverpflegung

Sprache Tour Guides:
Spanisch/Deutsch

Transport:
Motorboot

2 Übernachtungen im Doppel- oder Dreibettzimmer in Bogota

8 Übernachtungen in selbst
erbauten Camps in Hängematte



nicht enthalten sind


  • An-/Abreise nach bzw. ab Bogota
  • pers. Ausgaben, Trinkgelder etc.

Abseits der Zivilisation - Eine Naturexpedition in ein unberührtes Paradies und in die Geschichte der Menschheit.